von Xenia Kusainov

Daten auf CDs und Speichersticks zu sammeln und weiterzugeben war gestern: wer heute effizient und ortsungebunden arbeiten möchte, nutzt Cloud Dienste – ob im privaten oder im beruflichen Kontext. Jeder Nutzer von Smartphone, Tablet oder auch Computer dürfte den Begriff kennen – die Cloud.

Eine Datenwolke, die grundsätzlich jeder nutzen kann.  Ob Privatnutzer, Mittelständler oder Großkonzern – Cloud Computing eignet sich für jeden. Egal welche Art von Daten, sie können bequem in der Wolke gespeichert werden, vorausgesetzt man ist mit dem Internet verbunden. Dann ist auch ein Abruf der Daten von jedem Ort der Welt aus möglich, ganz egal wo.

Die bekanntesten Wolken dürften dabei Dropbox, Google Drive, Apple iCloud und der Service von Amazon sein. Sie speichern unsere Daten im Internet, setzen Webanwendungen um oder beziehen Speicherplatz.

Das Thema „Cloud Computing“ hat sich vor allem in der IT-Branche weitgehend etabliert. Wie aktuelle Marktentwicklungen zeigen, setzen IT-Firmen hierzulande zunehmend auf diese Technologie. Das Prinzip ist simpel: Spezielle Dienstleister stellen über das Internet IT-Infrastruktur wie etwa Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware bereit.

Grundsätzlich lässt sich die Cloud in drei Dienste aufteilen:

IaaS (Infrastructure as a Service) ist ein Service, bei dem Sie virtuelle Rechner mieten können, sei es ein PC oder ein Server, Netzwerke oder Speicherplatz.

SaaS (Software as a Service) ist ein Service, bei dem man Software mieten kann, die vom Anbieter gestellt wird.

PaaS (Platform as a Service) ist ein Service, bei dem man hochwertige Services wie Datenbanken und virtuelle Entwicklungsplattformen anmieten kann, wobei die Plattform vom Anbieter betreut wird.

Welche Vor- und Nachteile bringt Cloud Computing mit sich?

+ Vorteile

  • Hohe Elastizität und Flexibilität durch individuelle Anpassung
  • Geringe Kosten durch exakte Nutzung und Ausgaben
  • Hohe Verfügbarkeit – Zugriff von „überall“
  • Schutz vor Datenverlust durch Backups

– Nachteile

  • Abhängigkeit durch Dienstanbieter
  • Niedrige Geschwindigkeit, da stabile Anbindung an Internet notwendig
  • Cyberkriminalität durch schlechten Schutz od. Hackerangriffe

Wir alle merken: so ganz ohne Cloud geht es heutzutage eigentlich schon gar nicht mehr, denn unter dem Strich bietet Cloud Computing diverse Möglichkeiten, kostengünstig und effizient auf persönliche Daten, die IT-Infrastruktur der Firma sowie die Webapplikationen zuzugreifen. Zudem veraltet die eigene IT Hardware schnell und ist sehr wartungsintensiv. Durch die Cloud wird aus Unternehmersicht die IT-Abteilung entlastet, man konzentriert sich damit auf das Kerngeschäft und spart zudem Geld. Allerdings benötigt man unbedingt einen schnellen Internetzugang und muss zudem akzeptieren, dass die Daten möglicherweise nicht ganz sicher sind. Wenn man als Privatperson oder Verantwortlicher für ein Unternehmen ein akzeptables Gleichgewicht aus den genannten Vor- und Nachteilen herstellt, kann Cloud-Computing für eine durchaus empfehlenswerte Lösung sein.


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